Türkische Firmen sind meist klar hierarchisch strukturiert – gewöhnlich mit einer Person als Vorstand oder mit einem kleinen Vorstandsgremium.

Auf Grund dieser Organisationsstruktur gilt es zwei Dinge zu beachten, wenn Geschäftsbeziehungen angebahnt werden sollen.

Einerseits bedeutet es, dass Beziehungen zu untergeordneten MitarbeiterInnen, obgleich eine nette Geste, weniger wichtig sind, als es in anderen Ländern der Fall sein mag.

Das heißt, dass MitarbeiterInnen, die unter Ihrem Rang in Ihrer Firma angesiedelt sind, es gelegentlich schwer finden, auf Augenhöhe mit Ihnen zu kommunizieren.

Andererseits sind Gespräche mit Entscheidungsträgern von höchster Bedeutung. Wenn auf dieser Ebene ein bestimmtes Vorgehen abgesprochen ist, vermag ein einzelner hochrangiger Firmenvertreter alle Zweifel in der Firma und, wenn nötig, auch bei anderen Stellen, etwa Behörden, aus dem Weg zu räumen und das Geschäftliche schnell auf den Weg zu bringen.

Wie überall, müssen auch hier Geschäfte rechtlich abgesichert sein. Ein gutes Verhältnis, geprägt von gegenseitigem Respekt, zu Entscheidungsträgern an der Spitze einer Firma ist jedoch genauso wichtig für erfolgreiches geschäftliches Handeln mit türkischen Partnern und in der Türkei.